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13. September 2001

Pressemitteilung

Terroranschläge in den USA

Wir sind zutiefst bestürzt, fassungslos und sind lange Zeit sprachlos gewesen durch den größten und kaum noch in Sprache zu fassenden Terrorakt in der Geschichte der Menschheit, der am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York und auf das Pentagon in Washington ausgeübt wurde.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und Hinterbliebenen. Wir trauern mit den Bürgerinnen und Bürgern der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die GZS als Institution der Zukunfts- und Friedensforschung und Teil der Friedensbewegunglehnt jedwede Form von Gewalt ab und hofft deshalb, daß das politische und gesellschaftliche Werten und Handeln keine neue Gewalt als Antwort auf die barbarischen Terrorakte in den Vereinigten Staaten von Amerika erzeugt.

Wir hoffen, daß diese extremste Form des Terrors, die es bislang gab, nicht dazu führt, daß daraus neue Gewalt entsteht, die insbesondere unschuldige Menschen trifft.

Wir hoffen auf ein politisches und gesellschaftliches Werten und Handeln, das nicht dazu führt, Vorurteile gegen Menschen und Kulturkreise zu schüren.

Wir hoffen auf ein konstruktives - ein politisches und damit friedliches - Vorgehen gegen Gewalt und Terror!
 

In diesem Sinne zwei abschließende Zitate:

»Ich werde der Gewalt immer abschwören! Gewalttätige Methoden sind gegen die menschliche Natur. Wenn ein Konflikt mit Gewalt gelöst werden soll, dann weiß man nicht, wo sie endet. Die Natur der Gewalt ist nicht vorhersehbar. Wir werden [in Tibet] immer gewaltlos handeln. Wenn wir ein Ergebnis bekommen, dann ist es ein besonders gutes.«
Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama (Friedensnobelpreisträger 1989)

»Der Gewalt muß abgeschworen werden, denn das Gute, das sie scheinbar erreichen kann, ist bloßer Schein, während der von ihr angerichtete Schaden von Dauer ist .«
Mahatma Gandhi

 

Für die GZS
Münster,13. September 2001

Werner Mittelstaedt
(Vorsitzender)